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Formen
Die Gussformen werden in Handarbeit gefertigt. Je nach Material und Konstruktion des Gussteils werden duroplastische und synthetische Massen verwendet.
DIE TECHNOLOGIE LOCKERER, SELBSTHÄRTENDER MASSEN
1. Lockere, selbsthärtende Massen auf Wasserglas – Floster-Massen
Die Anforderungen an den Umweltschutz und die Qualitätsverbesserung, die Maßgenauigkeit und die Oberflächenglätte der Gussteile haben eine Änderung der früher angewendeten Technologie mit klassischen Massen erforderlich gemacht.
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Die Verwendung lockerer selbsthärtender Massen ermöglichte folgende Effekte:
- kein manuelles Eindicken der Massen mithilfe pneumatischer Stampfen (Lärm, Vibrationen, Staubbildung),
- kein Trocken der Formen vor dem Gießen,
- Gewährleistung stabiler technologischer Parameter der selbsthärtenden Massen durch den Einsatz schnell mischender, permanent arbeitender Aggregate, die an den Formplätzen installiert sind,
- Effektivitätssteigerung der Formplätze,
- Kostensenkung um ca. 20-30% durch Verwendung von 50-70% Regenerat anstelle von frischem Sand.
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2. Zweischichtige Massen (Modell- und Füllmassen)
Im Rahmen eines vom Komitee für Wissenschaftliche Forschungen bezuschussten Projekts in Zusammenarbeit mit dem Krakauer Institut für Gießereitechnik wurde eine umweltfreundliche Technologie zur Anfertigung von Formen aus zweischichtigen Massen entwickelt und implementiert.
Diese Technologie bietet folgende Vorteile:
- bessere Lösbarkeit der Masse aus den Formen,
- erhebliche Verbesserung der Oberflächenqualität der Gussteile,
- Senkung der Kosten für die Reinigung der Gussteile,
- Senkung der Kosten für die Masse um ca. 50-55% im Vergleich zu einheitlichen Massen mit einem organischen Bindemittel,
- Gebrauchte zweischichtige Massen und Floster-Massen können gemeinsam wieder aufbereitet werden; das dabei entstehende Regenerat kann anstelle von frischem Sand verwendet werden.
3. Kernmassen
Anstelle von getrockneten Kernmassen wurde eine Technologie zur Herstellung von Kernen aus Massen mit anorganischen (Floster) und organischen Bindemitteln (Furan- und alkalische Harze) implementiert.
Dadurch wurden folgende Effekte erzielt:
- Herstellung von Kernen mit unterschiedlichem Komplexitätsgrad und Maßgenauigkeit,
- Sehr gute Herauslösbarkeit der Masse – auch aus schwer zugänglichen Stellen.
- Verbesserung der Qualität der durch den Kern reproduzierten Oberflächen,
- Möglichkeit zur flexiblen Auswahl der Kernmassenart für das jeweilige Gussteilsortiment.













